Analfissur

Was versteht man unter einer Analfissur?

Analfissuren sind Einrisse der Haut am Darmausgang. Sie werden verursacht durch starkes Pressen bei hartem Stuhlgang oder auch bei länger anhaltendem Durchfall. Sie sind eine sehr häufige Erkrankung, es sind Männer wie Frauen betroffen, meistens sind es jüngere Menschen.

 

Die typischen Symptome sind starke Schmerzen im Zusammenhang mit dem Stuhlgang und danach, oft noch Stunden anhaltend. Es ist oft Blut am Toilettenpapier. Zudem ist in der Regel eine erhöhter Druck des Schließmuskels bzw. ein Schließmuskelkrampf vorhanden. Es baut sich eine Angst vor dem Stuhlgang auf und dadurch wird der Stuhlgang meist hart und die Symptomatik verschlimmert sich.

 

Wir unterscheiden akute und chronische Analfissuren.

 

Bei der akuten Analfissur ist der Riß nur flach und bei entsprechender Stuhlregulierung oder Anwendung von Salben kann es schnell wieder zur Abheilung kommen.

 

Besteht die Fissur über längere Zeit (über 3 Monate), so sprechen wir von einer chronischen Analfissur. Die Wunde ist oft tief, es steht etwas Eiter in der Wunde bei der ärztlichen Betrachtung, seitlich ist ein Randwall als Narbe vorhanden und nach außen bildet sich eine sogenannte Vorpostenfalte, nach innen oft ein Zäpfchen, dass wir als Reizpapillom bezeichnen.

 

Solche Fissuren können auch mit entzündlichen Darmerkrankungen vergesellschaftet.

 

Detailinformation/Diagnostik/Therapie
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